3 Valentinstag Trends 2021: Wie kauft Deutschland ein?

January 27, 2021 Maya Schadeck

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Romantiker auf der ganzen Welt geben stetig mehr Geld für Valentinstag Geschenke aus. Der Mastercard Love Index zeigt, dass Online-Transaktionen rund um den Valentinstag in den letzten drei Jahren um 57% angestiegen sind. 

Bereits im Jahr 2018 kauften deutsche Verbraucher im ersten Quartal für 15,4 Milliarden Euro ein. Davon entfielen 95,2% auf den Online-Handel. Am Valentinstag 2021 werden diese Zahlen einen neues Rekordhoch erreichen. Anstatt jedoch ein romantisches Wochenende in Paris zu buchen oder ihre liebsten mit einem Erlebnisgeschenk zu überraschen, dürften Verbraucher dieses Jahr vor allem auf klassische Geschenke, wie zum Beispiel Schmuck und Kosmetik zurückgreifen, sowie sich ein romantisches Abendessen nach Hause liefern lassen.

Obwohl sich 78% der deutschen Verbraucher einig sind, dass der Valentinstag rein kommerzieller Natur ist, spüren 58% Druck ihren Partner mit einer romantischen Geste zu überraschen. In diesem Blogpost möchte ich daher drei verschiedene Einkaufstypen genauer betrachten sowie aufgrund deren Einkaufsverhalten drei Trends voraussagen, welche Händlern bei der Generierung von Einnahmen helfen. 

Der “Tu dir selbst was Gutes” Typ

Der Valentinstag ist der Tag der Liebe, aber nicht nur für Paare. Liebe ist Liebe, ob für einen Partner oder für sich selbst. Und was gibt es besseres, als Selbstliebe zu praktizieren und sich Körper und Geist zu widmen, vor allem in diesem Jahr! 

Ein Kunde, der jedoch in den Tagen um den Valentinstag eine teure Designer-Uhr für sich kauft, mit seiner Kreditkarte bezahlt, womöglich noch eine andere Emailadresse verwendet, und die Ware auch noch an eine abweichende Adresse liefern lässt, scheint einem herkömmlichen Betrugspräventionssystem schnell verdächtig. 

Händler sind meist übervorsichtig und lehnen solche Bestellung schnell ab, obwohl es sich bei der Bestellung um einen legitimen Kunden handelt. Ein Betrugspräventionssystem, das auf AI und maschinellem Lernen basiert hätte in diesem Fall erkannt, dass es sich um einen legitimen Kunden handelt und die Bestellung genehmigt.

Valentinstag: Der Last-Minute-Käufer

Der Last-Minute-Käufer ist meist beruflich und privat zu beschäftigt, um sich rechtzeitig um ein Valentinstagsgeschenk zu kümmern. Im Jahr 2018 fiel der Valentinstag beispielsweise auf einen Mittwoch. Der Großteil der Einkäufe konzentrierte sich daher auf den Montag und Dienstag mit einem Anstieg von 798%

Dieses Jahr fällt der Valentinstag auf einen Sonntag, womit Verbraucher, allem voran der Last-Minute-Käufer,  vier zusätzliche Tage haben, um das perfekte Geschenk zu kaufen. Last-Minute-Bestellungen, vor allem im Zusammenhang mit Hotelreservierungen und dem Erwerb von Flugtickets erscheinen ebenfalls schnell betrügerisch, wenn diese kurz vor knapp getätigt werden. In diesem Jahr sind diese Geschenke eher unrelevant, jedoch auch der Premiumversand eines teuren Schmuckstücks kann verdächtig wirken. 

Für Händler ist in diesem Zusammenhang eine auf AI basierende Betrugspräventionslösung, die sich Elastic Linking bedient besonders vorteilhaft. Elastic Linking ist eine sehr effektive Möglichkeit, große Datenbanken in Echtzeit zu durchsuchen. Durch die Anwendung von Elastic Linking erkennt unser System in Sekundenschnelle, ob es sich bei einer Bestellung um eine legitime oder betrügerische Bestellung handelt, indem es verschiedenen Datenpunkte verknüpft und die Bestellung mit historischen Bestellungen vergleicht. 

Der M-Commerce-Shopper

Eine Studie von Adjust zeigt, dass Verbraucher im Jahr 2019 vermehrt Apps zur Planung ihres Valentinstages sowie zum Erwerb des richtigen Geschenk nutzten – ganze 11% mehr als in anderen Monaten. Apps für die Lieferung von Lebensmitteln verzeichneten 2019 im Vergleich zu 2018 einen Anstieg von 20% sowie einen Anstieg von 32% über die letzten drei Jahre. 

Nicht umsonst heißt es, dass Liebe durch den Magen geht. In diesem Jahr werden viele Verbraucher ein romantisches Abendessen in ihren Ess- und Wohnzimmern initiieren sowie Geschenke mit Hilfe ihres Handys bestellen. Händler müssen demnach ihre Online-Shops und Kanäle an das Verhalten ihrer Kunden und somit an den M-Commerce anpassen. Die Abbruchraten sind jedoch auf mobilen Geräten viel höher, als bei Desktop-Bestellungen. Diese werden sich mit der Einführung von PSD2 noch intensivieren. 

Der Valentinstag 2021 wird digital! Falls sie mehr über unser Betrugspräventionssystem erfahren wollen oder Fragen haben wenden Sie sich bitte an willkommen@riskified.com.

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