Europäischer E-Commerce in 2020: Förderung der Widerstandsfähigkeit in gestörten Marktverhältnissen

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Zu Beginn des Jahres lies sich ein anhaltendes Wachstum des europäischen E-Commerce feststellen. Dies sollte sich jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie über Nacht ändern und der E-Commerce war für Millionen Verbraucher der einzige Weg Konsumgüter des täglichen Bedarfs  zu bestellen. Für Händler, die in Europa verkaufen, müssen mit den immer anspruchsvolleren Erwartungen ihrer Kunden mithalten, um ein nahtloses und einheitliches Einkaufserlebnis über Kanäle und Grenzen hinweg zu schaffen. 

Unser europäischer E-Commerce-Bericht, Förderung der Widerstandsfähigkeit in gestörten Marktverhältnissen befasst sich mit den wichtigsten Trends, welche die europäische E-Commerce-Landschaft im Jahr 2020 beeinflussen werden. Zudem wird aufgezeigt, dass Händler diesem Trend mit einer Omnichannel-Strategie entgegentreten können, wodurch auch Cross-Border-Einkäufe erleichtert werden. Erhalten Sie zudem Einblicke in die Leistungsfähigkeit mobiler Anwendungen, die steigende Popularität alternativer Erfüllungsmethoden, die Vorteile und Risiken von Unternehmenserweiterungen in fremde Märkte und natürlich die Anpassung an die Erwartungen der Verbraucher nach der Krise.

Erhalten Sie jedoch in diesem Blogpost zunächst ein paar Einblicke aus dem Bericht.

Anpassung an eine Post-Krisen-Landschaft 

Wir haben mittlerweile genug Informationen über die Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher in der Anfangsphase der Coronavirus-Pandemie vorliegen. In den Monaten Februar und März konnten wir feststellen, dass sich Verbraucher mit den nötigsten Gütern versorgten. In den Monaten April und Mai begann sich das Umsatzvolumen in den meisten E-Commerce-Branchen zu stabilisieren. Einige Einkaufsgewohnheiten haben sich jedoch deutlich geändert. Es scheint, als habe die Pandemie für viele Verbraucher den Übergang zum M-Commerce beschleunigt und neue Techniken, wie den kontaktlosen Versand eingeführt. Viele Händler verzeichneten zudem einen Anstieg an Erstkunden. Daher sollten sich Händler über diese Veränderungen im Verbraucherverhalten bewusst werden um besagte Erstkunden in wiederkehrende Kunden zu verwandeln.

Bereitstellung einer Omnichannel-Erfahrung

M-Commerce

Kunden wollen Bestellungen tätigen, unabhängig davon wann sie sich wo befinden. Dabei erwarten sie eine nahtloses Einkaufserlebnis. Der M-Commerce überholt bereits in den größten europäischen Märkten den Desktop-E-Commerce, jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass M-Käufer ihren Kauf abbrechen liegt mit über 50% höher, als bei Käufern, die über ihren Desktop einkaufen. Der Grund dafür ist, dass Verbraucher, die mit Hilfe ihres Handys einkaufen besonderen Wert auf ein nahtloses Einkaufserlebnis legen, was eine diskrete und sofortige Betrugserkennung umso wichtiger macht. Die gute Nachricht ist, dass laut unserer Daten mobile Apps fast ein Drittel weniger riskant sind als der Durchschnitt in Europa. 

Erfüllungsmethode

In vielen Teilen Europas erfreuen sich alternative Erfüllungsmethoden, wie Abholung und Rückgabe in den Geschäften zunehmender Beliebtheit. Für viele Kunden ist der Online-Kauf und die Abholung im Ladenlokal (BOPIS) eine einfache Möglichkeit, lange Warteschlangen zu umgehen und Versandkosten zu sparen. BOPIS hat auch für Händler einen Anreiz, da Kunden, die sich für BOPIS entscheiden in die Ladenlokale kommen, um ihre bestellten Artikel abzuholen, wobei der ein oder andere Kunde zusätzlich einen weiteren Artikel erwirbt. BOPIS birgt jedoch ein größeres Betrugsrisiko, da die Lieferadresse fehlt. Länder, wie Großbritannien gehen mit gutem Beispiel voran und lassen erkennen, dass mit zunehmender Verbreitung von BOPIS das Risikoniveau sinkt. 

Händler müssen technologische und logistische Herausforderungen meistern, um all diese Kanäle zu nutzen und gleichzeitig die Gefährdung durch neue Betrugsrisiken zu minimieren. Diejenigen, die gut positioniert sind können ihre Umsätze steigern und sich gegenüber anderen Akteuren im Bereich E-Commerce positionieren.

Cross-Border-Einkäufe unterstützen

Mehr als ein Drittel der europäischen Käufer tätigt bereits Cross-Border-Einkäufe aus anderen Ländern Europas, Tendenz steigend. Händler können ihren Umsatz drastisch erhöhen, wenn sie ausländischen Käufern unter die Arme greifen und etwaige Hürden außer Kraft setzen. Viele Händler haben jedoch noch Bedenken bei einer Erweiterung ihres Unternehmens in andere Märkte und fürchten sich sogleich vor unbekannten Betrugsrisiken. Eine Betrugspräventionslösung, die auf maschinellem Lernen beruht überprüft Bestellungen aus verschiedenen Ländern auf der Grundlage früherer Erfahrungen und Betrugstrends, wodurch die Erweiterung des Unternehmens in neue Märkte drastisch reduziert wird.

Betrug ist nicht die einzige Herausforderung im Zusammenhang mit der Unternehmensweiterung auf internationalen Märkten. Der Wettbewerb wird auf diesen immer anspruchsvoller, welcher durch PSD2 und den Brexit noch verschärft werden, da diese die Art und Weise, wie europäische Händler und Verbraucher interagieren, verändern werden. Durch die Bewältigung dieser Herausforderungen können Händler jedoch ihren Umsatz erweitern.

Laden Sie den vollständigen Bericht herunter

Dies sind nur einige der Erkenntnisse, die in unserem Bericht über den europäischen E-Commerce im Jahr 2020 enthalten sind. Für weitere Einblicke zur Betrugsprävention können Sie hier ein kostenloses Exemplar des vollständigen Berichts herunterladen.