Payment Declines: Ein unerkanntes 600 MRD-Problem!

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E-Commerce-Händler geben einen Großteil ihres Budgets für Kundengewinnung aus. Im Zuge dessen scheuen sie keine Kosten und Mühen, um Verbraucher zu ermutigen ihre Websites zu besuchen und im Idealfall einen Artikel zu erwerben. Einer der größten Verluste der Kundengewinnung ist jedoch das Versäumnis die richtige Zielgruppe über das passende Medium sowie den jeweils relevanten Channel zu erreichen. Ein größeres Problem sind jedoch Payment Declines, welches von Händlern oft übersehen wird.

Laut Economist wird etwa 1 von 7 E-Commerce-Euros im Zuge einer Zahlungsautorisierung abgelehnt wird. Wir gehen daher davon aus, dass im Jahr 2020 600 Milliarden Euro durch Zahlungsabbrüche verloren gegangen sind. 

Was ist das Problem?

Mal ganz abgesehen von massiven Verlusten an potenziellen Umsätzen, gefährden Payment Declines das nahtlose Einkaufserlebnis der Kunden und führen im schlimmsten Fall zu frustration. Kommt es zu einer Ablehnung gibt die Mehrheit der Kunden dem Händler die Schuld und nicht der herausgebenden Bank, die in der Regel für solche Ablehnungen verantwortlich ist. 

Eine von uns kürzlich durchgeführte Studie zeigt, dass 28% der Kunden einen Kauf komplett abbrechen nachdem ihnen ihre bevorzugte Zahlungsweise verwährt wurde und weitere 14% den Artikel stattdessen bei einem Konkurrenten erwerben. Das Resultat? Der gute Ruf des Händlers nimmt Schaden sowie die Chance eine gute Beziehung zu einem potentiell loyalen Kunden aufzubauen geht verloren. 

Wie kommt es zu Payment Declines?

Alle Online-Einkäufe müssen von mehreren Finanzinstituten autorisiert werden, bevor ein Kunde eine Transaktion abschließen kann, darunter das Zahlungs-Gateway, der Zahlungsabwickler und der Kartenherausgeber. Da so viele verschiedene Akteure am Zahlungsautorisierungsprozess beteiligt sind ist es schwierig nachzuvollziehen, wer die Ablehnung zu verantworten hat und was der Ablehnungsgrund ist.

Kunden können abgelehnt werden, wenn sie ihr Kreditlimit überschritten haben, wenn ein technisches Problem auftritt oder die Transaktion unter Betrugsverdacht steht. Obwohl dies legitime Bedenken sind kann eine Entscheidung einen legitimen Kunden abzulehnen, für die Händler, die meist keine Kontrolle über diese Abläufe haben, kostspielig sein. Unsere Daten zeigen, dass 72% aller abgelehnten Bestellungen von Kunden getätigt werden, die sich den Kauf leisten können. 

Was können Händler tun? 

Händler haben wenig Einfluss auf die Wiederherstellung von Payment Declines, sobald die Transaktion abgelehnt wurde. Deshalb ist es für Händler wichtig, über eine Echtzeitlösung zu verfügen, die es abgelehnten Kunden ermöglicht, ihre Online-Einkäufe abzuschließen. Setzen Sie sich mit unserem Team in Verbindung, um 10-20% der fehlgeschlagenen Zahlungen sofort in umsatzbringende Transaktionen umzuwandeln. Mit Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an willkommen@riskified.com.