Schützen Sie Ihre Marke mit diesen vier E-Commerce Betrugspräventionstipps

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In diesem Post teilen wir einige Einblicke, wie Betrugpräventionssysteme auf Technologie vertrauen, um Risiken zu bestimmen. Wir stellen Ihnen vier Methoden vor mit Hilfe derer Sie Betrug minimieren und Ihr Markenimage steigern können. In den Tagen als Ladenlokale von Verbrauchern noch gut besucht waren hatten Händler unzählige Möglichkeiten ihren Markennamen aufzubauen, und zwar indem sie ihren Kunden ein unvergessliches Einkaufserlebnis geboten haben, von eindrucksvollen Ausstellungsräumen bis hin zu einem personalisierten Kundenservice. Heutzutage nutzen bereits 66% der deutschen Verbraucher das Internet zum Bestellen von Produkten oder Dienstleistungen. Damit ändert sich auch der Aufbau des Markenimages, da dieses nicht länger auf ein positives Erlebnis im Ladenlokal basiert, sondern auf einem reibungslosen Einkaufserlebnis online.

Händler haben also allen Grund dazu weitere Ressourcen zu verwenden, um ihren Kunden ein angenehmes und friktionsloses Einkaufserlebnis zu bieten. Die Toleranz der Verbraucher gegenüber Friktion ist niedrig und unnötige Hürden werfen ein schlechtes Licht auf die Marke. Beim Checkout kreiert die Notwendigkeit Händler und Kunden vor Betrug zu schützen oftmals Friktion. Aufdringliche persönliche Fragen, eine mehrstufige Authentifizierung und lange Verarbeitungszeiten schrecken Käufer ab. Deswegen müssen Händler eine Balance zwischen Betrug und Kundenfriktion finden, indem sie in Genauigkeit und Transparenz investieren.

In diesem Blogpost möchte ich einige Einblicke geben inwieweit Betrugspräventionssysteme auf Technologie vertrauen und was das für die Händler und deren Kunden bedeutet. Zudem stellen wir Ihnen vier Methoden vor mit Hilfe derer Sie Betrug minimieren und Ihr Markenimage steigern können.

Tipp #1 – Schützen Sie die Benutzerkonten ihrer Kunden – und ihre Loyalität

Mit jeder neuen Errungenschaft entstehen auch Sicherheitsrisiken, welche Betrüger auszunutzen versuchen. Jährlich fallen diesem Online-Betrug 5.1 Milliarden  Dollar zum Opfer. Einer der am weitverbreitesten Trends ist in diesem Zusammenhang der Accountübernahme-Angriff, auch ATO genannt.

In Zeiten von Sicherheitsverletzungen erwarten Verbraucher, dass Unternehmen ihre persönlichen Informationen schützen. Tatsächlich haben 55% der Verbraucher angegeben, dass sie nichts mehr von einem Händler kaufen würden, wenn es auf dessen Website zu einem Accountübernahme-Angriff kommen würde. Die Kunden, welche von einem Accountübernahme-Angriff betroffen sind machen zumeist den treuesten Kundenstamm eines Händlers aus. Diese profitieren höchstwahrscheinlich von einem Loyalitätsprogramm und vertrauen dem Händler dahingehend, dass dieser die Kreditkarteninformationen der Kunden auf seiner Website speichert. Die Verletzung dieses Vertrauens wirft ein schlechtes Licht auf eine Marke und führt zum Verlust des gesamten Lifetime-Values eines Kunden.

Accountübernahme-Angriffe basieren auf beunruhigenden Taktiken. Betrüger versuchen ein Benutzerkonto zu knacken, indem sie Bots verwenden, die jede Sekunde Millionen verschiedene Passwörter ausprobieren. Manchmal verfügen Betrüger auch über das entsprechende Passwort, welches sie zusammen mit allen anderen Angaben im Darknet erstanden haben. In diesem Fall können sie sich unbemerkt einloggen. Nachdem sie sich eingeloggt haben ändern sie meist verschiedene Informationen auf einmal, wie zum Beispiel die Email- und Lieferadresse. Durch die Verwendung eines Betrugspräventionssystems, welches diese Verhaltensmuster identifiziert können Händler betrügerische Machenschaften verhindern bevor diese zum Checkout gehen wodurch das Vertrauen ihrer besten Kunden bestehen bleibt. 

Tipp #2 – Bieten Sie Ihren Kunden das friktionslose Einkaufserlebnis, dass sie erwarten

Alle wissen mittlerweile, dass die Millenials eine starke Konsumentengruppe ausmachen. Die Digital Natives kaufen mehr als die Hälfte ihrer Konsumgüter online ein, mehr als jede andere Generation, und erwarten ein nahtloses Einkaufserlebnis. Tatsächlich geben 67% von ihnen ein negatives Einkaufserlebnis als Grund für den Abbruch ihres Einkaufs an.

Wenn sie eine schlechte Erfahrung gemacht haben teilen sie ihre Enttäuschung auch mit. Twitter, Facebook und andere soziale Kanäle sind zu einer Plattform geworden auf denen  Verbraucher ihrer Enttäuschung Luft machen. Da soziale Medien schnelllebig, für jeden zugänglich und damit öffentlich sind, kann schnell ein negatives Feedback auf dem sozialen Media Kanal des Händlers veröffentlicht werden, dass zudem noch von allen gelesen werden kann. Was einst eine isolierte Kundenbeschwerde ausgemacht hat kann nun einen öffentlichen Empörungssturm rund um den Kundendienst einer Marke nach sich ziehen, welcher nicht so einfach aus der Welt zu schaffen ist.

Um in dieser Industrie mitzuhalten müssen Händler einen Weg finden das Betrugsrisiko akkurat einschätzen zu können. Dies muss zudem schnell geschehen, ohne dass die Kundenerfahrung kompromittiert wird. Darum ist es ratsam eine Lösung zur Betrugsprävention zu verwenden, die eine Vielzahl von Datenpunkten in Echtzeit analysieren und unverzüglich eine präzise Entscheidung bieten kann. Durch eine Eliminierung des Betrugsrisikos kann ein Händler Hürden vermeiden, indem er seinen Kunden eine Checkout-Erfahrung bieten, welche sie erwarten.

Tipp #3 – Treffen Sie die nächste Käufergeneration auf ihren Lieblingskanälen

Mobiler Commerce oder M-Commerce nimmt stetig zu und es wird vermutet, dass dieser Desktop E-Commerce Bestellungen bis 2021 übertrifft. Händler bereiten ihre Shops diesbezüglich auf die Zukunft vor und verbessern das Einkaufserlebnis mit Websites, die für Handys optimiert sind und entsprechenden Apps. Mobile Geräte bergen jedoch Anfälligkeiten für Betrug.

Betrachten wir zum Beispiel digitale Güter: Beim Kauf eines Flugtickets kann ein Kunde sein Handy bei allen Stufen des Einkaufszyklus nutzen. Zu Beginn gibt er seine Bestellung mit Hilfe einer App auf. Als nächstes kann er durch eine SMS aufgefordert werden seine Identität aufgrund einer mehrstufigen Authentifikation zu verifizieren. Nachdem er den Kauf abgeschlossen hat wird ihm das Flugticket direkt an seine Email-Adresse oder per SMS auf sein Handy geschickt. Zum Einsteigen in das Flugzeug muss der Käufer dann einen QR-Code auf seinem Handy-Bildschirm vorzeigen. Wenn sich also ein Betrüger Zugang zum Gerät eines Kunden verschafft, ist er oft in der Lage, alte Betrugslösungen zu umgehen, die mit der Komplexität von mobilem Betrug nicht vertraut sind.

Obwohl M-Commerce neue Risiken mit sich bringt bleibt Händlern nichts anderes übrig, als sich mit dessen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Um Kunden das Einkaufserlebnis zu bieten, das sie verlangen muss eine Lösung in der Lage sein, mobil-spezifische Betrugsmuster zu erkennen. Während beispielsweise die IP-Adresse ein schwacher Indikator für einen Handy-Benutzer ist, kann ein Querverweis zwischen dem BIN-Land und der Sprache der Tastatur die Identität eines Käufers bestätigen. Nachdem immer mehr Verbraucher ihre Handys verwenden um online einzukaufen müssen Händler mit diesen Hürden des Einkaufserlebnis mithalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Tipp #4 – Schöpfen Sie Ihr globales Marktpotential aus

Durch die Zunahme von globalem Konsum sehen viele Händler Möglichkeiten ihr Unternehmen zu erweitern, indem sie dieses auf weitere Länder und neue Märkte ausweiten. Viele zögern jedoch noch, da ihnen eine solche Unternehmenserweiterung als risikoreich erscheint oder ihnen die ausländischen Verbraucher unbekannt sind. Das Resultat ist, dass viele Händler ihre Angebote auf Verbraucher beschränken, die über eine heimische Lieferadresse oder Kreditkarte verfügen. Aber das Versäumnis, neue Märkte zu bedienen, bremst nicht nur das Wachstum. Es kann sich auch negativ auf eine Marke in einem bestimmten Land und darüber hinaus auswirken. 

Um die Herausforderungen, die im Zusammenhang mit Betrug stehen vor dem Hintergrund von grenzüberschreitendem E-Commerce zu überwinden, ist es entscheidend sich mit der Mentalität von internationalen Verbrauchern vertraut zu machen. Zum Beispiel lehnen viele Betrugspräventionslösungen, die regelbasiert sind Bestellungen, die verdächtig erscheinen automatisch ab, die für Wiederverkäufer gedacht sind. Jedoch verwenden viele legitime Kunden Wiederverkäufer, wenn die Lieferung anderweitig nicht möglich ist. In diesem Fall kann die Verwendung von einzigartigen, lokalen Datenpunkten die Authentizität der Bestellung verifizieren. Dies ist nur eine Möglichkeit, wie eine Lösung mit einer nachgewiesenen internationalen Erfolgsbilanz das Wachstum in neue, unerschlossene Märkte mit geringem oder keinem zusätzlichen Risiko unterstützen kann.

Takeaways

Durch den Einsatz einer flexiblen End-to-End-Betrugsmanagementlösung können Einzelhändler ihre Marke und ihren Ruf schützen und ausbauen. Mit der Entwicklung von Betrug sollten sich auch die Präventionsmaßnahmen eines Händlers weiterentwickeln. Lösungen, die veraltet und oft ungenau sind, schicken Kunden indirekt zur Konkurrenz. Sie und Ihre Kunden verdienen einen höheren Standard. Möchten Sie mehr über Betrugsprävention im E-Commerce erfahren? Dann schicken Sie uns eine Email an riskified@sales.com.