Black Friday 2021: Schnäppchenjagd digital?!

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Am Black Friday 2020 kauften Verbraucher an einem Tag so viele Elektronikgeräte, wie sonst in einem Monat. Wird dieser Trend auch am Black Friday 2021 anhalten? Vom 22.- 29. November ist es wieder so weit! Obwohl der eigentliche Black Friday erst am 26. November ist, wird die Woche um den Black Friday 2021 von Händlern als willkommene Gelegenheit genutzt die Einkaufssaison zu den Feiertagen einzuläuten. 

In diesem Blog gehen wir der Frage nach, ob die Verbraucher auf dem DACH-Markt während der Cyberweek weiterhin online einkaufen, sowie es 2020 der Fall war, oder ob sie sich wieder mehr dem stationären Handel zuwenden werden. 

Digital vs. Ladengeschäft?

Letztes Jahr war der Black Friday eine fast rein digitale Angelegenheit. Ganze 74% der deutschen Verbraucher erledigten ihre Shoppingtour am Black Friday 2020 online. Auch Riskified’s Daten belegen, dass ein Großteil der deutschen Verbraucher auch zukünftig mehr online einkaufen wird. Für den Fall, dass es in diesem Winter in Deutschland – und dem Rest des DACH-Marktes – nicht wieder zu vorübergehenden Schließungen kommt, sind sich einige Experten des Comeback des physischen Einzelhandels am Black Friday 2021 sicher.

Wieder andere Stimmen sind der Meinung, dass Verbraucher weiterhin mehr online einkaufen werden. Zum einen ist die Auswahl online größer und mit Hilfe verschiedener Vergleichsportale ist es einfacher ein tatsächliches Schnäppchen zu finden. Zudem lassen sich somit Menschenansammlungen vermeiden. Eine weitere Annahme ist, dass Kunden auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen einkaufen werden und daher wohl mehr von Buy Online Pick up in Store (BOPIS), Gebrauch machen werden. 

Am Black Friday wird schon lange nicht mehr nur Unterhaltungselektronik verkauft. Alle möglichen Geschäfte über alle Branchen hinweg sind involviert. Laut einer PwC-Studie sind jedoch 61% der Männer und 39% der Frauen in Deutschland weiterhin sehr an Elektronikartikeln interessiert. Der Gleiche Trend ist ebenfalls in Österreich zu beobachten. Dieses Jahr dürfte zudem, aufgrund der vermehrten Öffnungen von Restaurants, Cafes, Kinos, usw., Mode wieder höher im Kurs stehen. 

Omnichannel Zukunft des E-Commerce

70% der DACH-Kunden wünschen sich mehr Omnichannel. Dies geht aus einer Studie von KPMG in Zusammenarbeit mit dem EHI hervor. Verbraucher, die in Ladengeschäften einkaufen, informieren sich zumeist im Vorfeld online bevor sie das Produkt dann offline erwerben. 

Verbraucher gaben in der Studie ebenfalls an, dass sie vermehrt in Ladengeschäften einkaufen würden, wenn:

  1. Sie vorher wüssten, ob die Ware verfügbar ist
  2. Sie vorher wüssten, ob eine Ware in einer bestimmten Farbe oder ein Kleidungsstück in der entsprechenden Größe verfügbar ist
  3. Sie eine kompetente Beratung erhalten würden

Dies macht deutlich, wie wichtig die Informationen zur Produktverfügbarkeit sind. Für Kunden bedeutet das konkret: Sie wollen wissen, ob die Schuhe in der Filiale in Hamburg-Mitte verfügbar sind. Dies reicht aber noch nicht aus. Der Kunde würde zudem gerne wissen, ob die Schuhe auch in seiner Größe verfügbar sind.

Black Friday 2021: Handel hängt digital hinterher

Händler sind bemüht ihren Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis über viele Kanäle hinweg zu bieten. Zukünftig werden sich Händler darum bemühen müssen das Online-Einkaufserlebnis mit dem im Ladengeschäft zu verknüpfen, um mit anderen Anbietern mitzuhalten. 

Investiert werden sollte unteranderem auch in Augmented Reality (AR). Beispiele hierfür sind die Verwendung von personalisierten Apps, wie L’Oréals Augmented Reality Makeover App. Mit Hilfe der App können Kunden die neuesten Make-up Trends bequem von ihrem Sofa oder von unterwegs aus ausprobieren. Ebenso bei Mister Spex können Kunden Brillen virtuell anprobieren bevor sie diese online bestellen oder im Ladengeschäften kaufen. 

Besonders beliebt sind diese Technologien unter den 18 – 29 Jährigen, die besonders oft online einkaufen. Dabei sind diese Technologien nicht nur auf Make-up oder das Anprobieren von Brillen anwendbar, sondern auch auf Mode, Schuhe und weitere Accessoires. Für Händler ist wichtig zu wissen, dass all diese Technologien keine Ergänzungen zu ihrem Online-Shop sind, sondern ein Must-Have, ohne das sie zukünftig nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten können. 

Haben Sie Fragen zu Omnichannel oder sind Sie sich unsicher, wie sie einen Omnichannel-Flow in Ihren Online-Shop integrieren können? Dann besuchen Sie unsere Website oder schreiben Sie uns eine E-Mail an willkommen@riskified.com.